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Das Inntal
Der Inn - mit allen Windungen erreicht er eine Länge von 517 km und durchfließt 3 Länder.
Die Quelle liegt in Maloja im Engadin in der Schweiz und in Passau vereinigt er sich dann mit der Donau.
Der Inn ist ein recht wilder Fluss, er hat eine schnellere Fließgeschwindigkeit als Rhein oder Donau und an seinen Ufern - von der Quelle bis zur Donaumündung - gibt es einiges zu sehen und zu erleben.
Wir machen eine kleine Reise den Fluss entlang und stellen Ihnen einige der besuchenswerten Stellen vor - allerdings hat diese Aufzählung keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Und wohin es Sie auch treibt - das gesamte Inntal bietet ein reichhaltiges Angebot an komfortablen Hotels, einladenden kleinen Pensionen und wunderschönen Ferienhäusern oder Ferienwohnungen.
Überall erwartet Sie große Gastfreundschaft und wunderschöne Landschaften.
In gut 2.000 m Höhe entspringt der Inn hoch oben auf dem Malojapass und ist eine ganze zeit lang im Jahr ein Eis-Wasserfall.
Ob im Sommer oder im Winter, dieses Gebiet hier im Engadin - das Sonnenplateau der Alpen - ist immer ein beliebter Urlaubsort. War es für die ersten Touristen ein Platz der Ruhe, so ist es heute mehr ein Platz der Aktivitäten.
Am Fuß der Berge kommt der Inn nach St. Moritz, dem wohl mondänsten Ort der Schweiz. Hier gab es übrigens das erste elektrische Licht und sogar eine Straßenbahn, ehe ungewöhnlich für ein Bergdorf.
Jedes Jahr finden in St. Moritz bis zu 300 Veranstaltungen statt - sportlich wie kultureller Natur. All das und natürlich das zauberhafte Ambiente zieht natürlich auch den Jet Set an.
Weiter flussabwärts stoßen wir auf einen Nationalpark. Ein paar Regeln gibt es einzuhalten, aber ansonsten kann man hier die heimische Tierwelt in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.
Und hier beginnt auch der Radwanderweg entlang des Inntals. Eine wunderbare Herausforderung.
Scuol, ein alter Kurort zwischen den hohen Bergen des Engadin, beeindruckt mit den typischen Bauernhäusern, den erfrischenden Brunnen und der noch gepflegten rätoromanischen Sprache.
So muss man wissen - ruft jemand Allegra dann meint er Hallo!
Die kulinarischen Genüsse hier sind besonders die althergebrachten Rezepte wie Pizzokeri - Nudeln mit Kartoffeln, Capuns - Spätzle mit Rauchfleisch oder Mangold. Und zum Nachtisch die berühmte Nusstorte.
Es ist ein Kurort, also werden hier vor allem auch Therapien und Wellness angeboten.
Nachdem der Inn bis zur österreichischen Grenze durch eine tiefe Schlucht umgeben von hohen Felsen geflossen ist, wird das Flusstal dann breiter und wir kommen nach Tirol.
Direkt am Ufer entlang führt uns der Radweg nach Innsbruck und die Brücke zur Altstadt führte zum Namen der Stadt.
Diese Stadt war schon in grauer Vorzeit ein sehr beliebter Ort. Viele Menschen bevölkern die engen Gassen der Altstadt und bewundern die tollen alten Häuser mit ihren Erkern und bunten Fassaden.
Das Wahrzeichen der Stadt ist das Goldene Dachl auf der Residenz von Maximilian dem Ersten.
Wenn Sie Interesse an moderner Kunst haben - eine tolle Sammlung finden Sie im Ferdinandeum, dem Tiroler Landmuseum. Daneben aber auch viel Historisches und Sie bekommen einen guten Überblick über die Geschichte von Innsbruck und Umgebung.
Den Wald weit überragend wurde die Bergisel Schanze 2002 eröffnet. Von hier oben aus haben Sie einen wundervollen Blick auf die Stadt und das Inntal.
Eine sehr schöne alte Stadt ist Hall - auch die Stadt der Türme genannt. Hier in der Burg hat Kaiser Maximilian zum zweiten Mal geheiratet.
Diese immer noch mittelalterliche Stadt zieht Sie in ihren Bann und versetzt Sie in alte Zeiten.
Ein ganz einmaliges Erlebnis sind die Kristallwelten im kleinen Ort Wattens. Von Andre Heller wurde diese zauberhafte Wunderwelt kreiert. In Wunderkammern, unterirdischen Erlebniswelten oder in einem spiegelnden Dom werden Sie verzaubert von der Schönheit der Kristalle.
Sie kommen zwar ins Schwitzen, aber die Anstrengung lohnt sich - die Wanderung auf die Festung Kufstein. Auch für dieses Bauwerk hat zumindest zum Teil Kaiser Maximilian die Verantwortung. Er ließt diese Verteidigungsanlage erweitern und einen Turm errichten. Hier befand sich übrigens lange Jahre das Gefängnis der K.u.K. Monarchie.
So langsam verlässt der Inn Österreich und erreicht Bayern und dort als erstes in Rosenheimerland.
In der Stadt Rosenheim selber - mit sehr schönen alten Bürgerhäusern, Arkaden und Laubengängen - gibt es verschiedene Museen zu besichtigen. Hier erfahren Sie viel Wissenswertes über Rosenheim und Umgebung.
Verlassen Sie einmal das direkte Inntal und besuchen Sie Bad Feilnbach im Landkreis Rosenheim.
Ein sehr schönes Moorheilbad am Fuß des Berges Wendelstein. Bad Feilnbach wird auch gern Bayerisches Meran genannt.
Rund um Bad Feilnbach gibt es immer wieder interessante Veranstaltungen, z.B. die immer im August stattfindende Wendelsteinrundfahrt - eine Radtour rund um den Wendelstein.
Ansonsten ist auch die Stadt Rosenheim selbst einen Ausflug wert.
Wieder zurück im Inntal kommen wir nach Wasserburg.
Das Städtchen hat eine einmalige Lage, ist es doch von einer Innschleife fast völlig eingeschlossen.
Eine tolle Altstadt, ein Schloss und einige alte Kirchen erwarten Sie hier.
Ein gewaltiger Fluss ist er geworden, der kleine Inn. Es gibt wunderschöne grüne Auen und rund um die Stauseen regelrechte Naturparadiese.
Hier liegt dann auch der bekannte Wallfahrtsort Altötting. In der Ortsmitte gelegen ist die Heilige Kapelle auf dem Kapellplatz, das Ziel vieler Pilger.
Ab Burghausen bildet der Inn dann die Grenze zwischen Deutschland und Österreich.
Hier in Burghausen gibt es die längste Burg Europas. Über einen Kilometer erstrecken sich die Gebäude der Burg und im Schutz dieser Burg hat sich das Städtchen Burghausen gebildet, ein sehr schönes historisches Örtchen.
Auch Braunau - die Geburtsstadt des wohl unrühmlichsten Menschen der Geschichte - liegt am Inn.
Trotzdem, Braunau ist eine sehr schöne Stadt und sicher einen Besuch wert.
Ganz in der Nähe liegt das Europareservat Unterer Inn, ein Schutzgebiet mit Stausee. Hier darf die Natur einfach Natur sein.
Etwas weiter Richtung Norden ist das Thermenland Innviertel.
Drei deutsche Kurorte wie z.b. Bad Füssing und die Therme Geinberg in Österreich bilden dieses Gebiet.
Hier im Innviertel gibt es noch richtig alte Weiler und Dörfer mit alten Holzhäusern und Hirten bei der Arbeit.
Nun kommen wir langsam zum Endpunkt des Inn.
Die letzte Stadt am Inn ist Passau. Ganz ähnlich wie Salzburg ist Passau eine alte kirchliche Stadt, viele Kirchen, Klöster und Residenzen sind auch heute noch vorhanden.
Die alles überragende Festung mit Museum ist ein Ziel für alle, die die alten Zeiten interessieren.
Auch eine Jugendherberge ist innerhalb der Festungsmauern.
Und von hier oben hat man einen fantastischen Ausblick über die Stadt und vor allem auch auf den Zusammenfluss von Ilz, Donau und Inn.
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